Das war 2013

Nun, das Jahr 2013 ist fast rum. Aber ohne, dass ein LvS stattgefunden hätte.

Vielleicht bekommt man ja ein Winter-LvS hin, so im Februar, mit ganz besonderen Herausforderungen? Oder noch später ein richtiges Sommer-LvS, wo man in der Hitze sicherlich auch einfallsreiche Spiele machen könnte? Man weiss es nicht. Oder ein virtuelles LvS, wie es schon mal angedacht war? Könnte man auch eben schnell auf einem Samstag Abend oder Sonntag Nachmittag machen :)

Nochn Film von 2012!

Ich hab ja noch ein Filmchen, den ich letztes Jahr aus vorhandenem Material in iMovie zusammengeschnibbelt habe… zum Ende hin ist der Ton zwar etwas asynchron, aber man bekommt einen Eindruck von dem Event :)

Klick für Film (mp4, ca. 235MB)

erste Bilder 2012

Da der gute Mark mir heute schon knapp 200 Bilder zur Verfügung gestellt hat, will ich die gleich mal “Weiterreichen”. Ihr seid doch bestimmt schon alle ganz heiss darauf. Da ich aber weiss, dass noch viel mehr Leute Fotos gemacht haben: die bitte auch zu mir, damit ich sie für alle bereitstellen kann! (dieser Text wurde mit zehn Fingern ohne Blick auf die Tastatur geschrieben)

Klick für: Bilder von Mark

Mission LvS 2012 beendet!

Unentschieden!

Das ist das Fazit nach einem harten, aber fairen Tag: Jedes Team hat seine eigenen Spiele gewonnen, nur die Teamspiele wurden jeweils verloren :) Und es war viel Abwechselungreiches dabei: Von Eiskalt (Kuh vom Eis) bis zum heissen Draht (Klingeldraht mit einem Ring und Radlader abfahren), von eiskalter Berechnung (Billard) bis heissem Tippduell (Blindschreiben am PC auf Zeit).

Erst mal muss ich meine Knochen sortieren und auch Bilder sichten, dann kommt hier noch mehr!

aber die Videos sind schon mal witzig:

alleneune

LvS 2012

LvS: the next Match!

2012 ist vielleicht das letzte Jahr der Menschheit, vielleicht auch das letzte Jahr der CDU-regierten Länder in Deutschland, aber vielleicht ist es auch das Jahr, wo die Landeier eine neue Erfahrung machen. Zumindest eine Erfahrung werden sie sicher machen: Die Stadt-Jogies sind verdammt noch mal die Besten darin, coole Spiele aus dem Boden zu stampfen! Oder aber die Stadtjogies sind noch mehr beeindruckt, was die Landjungs da auffahren… erinnern wir uns nur an die Kuh, die gemolken werden musste… Am Samstag, den 19.05.2012 ab 14:00 findet erneut der Vergleich Landeier vs. Stadtjogies statt und wie immer herrscht eine Art geplante Nervosität auf beiden Seiten. Auch wenn alle sicherlich wie immer unabhängig vom Ausgang der Spiele danach gemeinsam zusammensitzen werden und den Tag Revue passieren lassen…

In alter Tradition fangen die beiden Teams mal an, kleine Teaser auf die Spiele zu werfen:

  • Spiele Mann gegen Mann
    • Stadt: Auf der Hubbrücke: Hier kann auch der Kleinere mal gross rauskommen! Man muss es nur meisterlich können…
    • Land: Der Bauer hat die Kuh vom Eis geholt… Nur ein Sprichwort?
    • Stadt: Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Und wer schreibt?
    • Land: Nur gucken nicht anfassen! Damit wurden schon Atomkriege verhindert.
  • Ein Spiel für 2-3 Personen (je Team)
    • Stadt: Haben die wirklich ne Kegelbahn gebaut? Nee, aber…
    • Land: …
  • Ein Spiel für 1-2 Personen (je Team)
    • Stadt: Lochen, knicken, abheften. Wenn man ersteres nicht schafft, ist alles danach eh’ egal.
    • Land: Knüt powered by “die Männer Hölle”. Wir wollen keine Namen nennen!
  • Ein Teamspiel, eben alle gegen alle
    • Stadt: 123WBR: Eine Diziplin, zwei verschiedene Ziele, drei Sportarten. Zieht euch warm an, aber holt euch keine nassen Füsse.
    • Land: …
Auf jeden Fall wird jedes Teammitglied mindestens ein Spiel bestreiten, im besten Fall zwei, dazu natürlich das Teamspiel. Da wird sicher keine Langeweile aufkommen ;)
Wer spielt auf Stadtjogie-Seite:
  1. Holger
  2. Hotte
  3. Stephan
  4. Lars
  5. Mark
für die Landeier sind folgende Leute dabei:
  1. Markus
  2. Kai
  3. Mike
  4. Norbert
  5. Carsten
Ablauf:
Da das mit der Auslosung ja nicht so gut funktioniert hat, machen wir es dieses Jahr auch wieder etwas einfacher. Aber wir möchten vermeiden, dass ein Paar, das gegeneinander gespielt hat, noch mal aufeinander trifft. Es muss also darauf geachtet werden, dass das nicht passiert. Das Team, welches an der Reihe ist,  nennt seinen Spieler und die Gegenmannschaft wählt einen der Ihren. Dann erst wird das Spiel vorgestellt. So haben wir hier immer noch einen Spannungsmoment, weil das Gegenteam keinen “passenden” Spieler auswählen kann. Ausnahme ist wie immer Markus gegen Holger und andersrum ;)

Wetter

Viele reden drüber aber keiner kann es ändern: Das Wetter.

Da ich selbst Optimist bin prognostiziere ich eine kommende Verbesserung der aktuellen Vorhersage:

Und selbst wenn es zu nass werden sollllte, dann werden wir auch noch adhoc Lösungen finden. An Pavillons, Planen und passender Kleidung soll es nicht liegen.

Endphase

Nun vergehen die Tage wie im Flug und schon bald ist der 19.05., der Tag des LvS 2012!

Ich weiss von beiden Seiten, dass die Planungen schon weiter voran geschritten sind und im Grunde sind alle froh, den Termin weiter nach hinten geschoben zu haben :)

Ich selbst habe jetzt am 12.05. noch ein Rasenmäherrennen, aber die Folgewoche gehört dann ganz und gar LvS (bis auf Vatertag, richtig, Hotte?). Für eine exakte Wetterprognose ist es wohl noch etwas zu früh, aber man darf ja schon mal hoffen:

Gehen wir einfach davon aus, dass es noch etwas wärmer wird :D

Final Countdown

Nach einigen Turbulenzen und Telefonaktionen am letzten Wochenende haben wir nun einen finalen Termin, an dem das LvS 2012 stattfinden wird: Es ist der 19.05.!

Es ist halt so, dass sowohl am 05.05. als auch am 28.04. nicht jeder Zeit hat und noch weiter nach vorne holen wollte das auch keiner. Und am 12.05. ist Rasenmäherrennen in Stapelburg, da muss ich hin ;) So ist es gut, denn das Wetter wird sicher noch etwas besser und wir alle haben noch mal zwei Wochen mehr Zeit, um alles vorzubereiten.

In diesem Sinne: Das kann ja nur toll werden!

Aktueller Stand

 

Heute war der Hotte bei mir und ich kann verkünden: Eigentlich haben die Stadtjogies alles soweit durchgeplant. Natürlich müssen noch einige Besorgungen gemacht werden und dies und das zusammengebastelt, aber wir haben einen Plan. Folgende Palette können wir schon anbieten:

  • Ein Teamspiel, eben alle gegen alle
  • Ein Spiel für 2-3 Personen (je Team)
  • Ein Spiel für 1-2 Personen (je Team)
  • drei Spiele Mann gegen Mann
Und alle Spielideen sind irgendwie cool, zumindest laut Planung ;)
Es steht ja noch gar nicht genau fest, wie viel Leute wir pro Team sein werden, oder? Ich schreibe mal auf, wer auf Stadtjogie-Seite sein würde:
  1. Holger
  2. Hotte
  3. Stephan
  4. Lars
  5. Malte
  6. Mark
Das ist ja mal ne Hausnummer… für die Landeier sind sicher wieder folgende Leute mit vollem Einsatz dabei:
  1. Markus
  2. Kai
  3. Mike
  4. Norbert
  5. Carsten
  6. Rainer
Und Andreas, falls du das hier liest: Ich rechne wieder fest mit dir als Schiedsrichter, du hast das echt allerfeinst gemacht! Kannst auch in OL oder im Wohnwagen mitpennen, damit du unseren Sieg(?) mit feiern kannst :D
Als Termin hatte ich ja mal den 05.05. vorgemerkt. Leider hat Hotte dann gar keine Zeit und Mark ist dann und auch vorher schon in Dänemark. Später geht aber auch nicht, da ist Rasenmäherrennen. Oder noch später? Ich weiss nicht… LVS ist doch immer Anfang Mai! Ich denke, der 28.04. ist ein guter Kompromiss? Ist dann ja schon fast Mai. Viel später möchte ich das nicht machen, da kommt dann immer mehr dazwischen.
Die Nummer mit den Elektro-Dreirädern ist übrigens auf unbestimmte Zeit verschoben. Das hat diverse Gründe, hauptsächlich ist aber Zeitmangel anzuführen… wie das immer so ist. Ich will das aber gern noch mal irgendwann machen. Oder machen wir das nun doch, wo wir etwas mehr Zeit haben?

Mehr Zeit für LVS 2012

Am 05.11.2011 ist das Abschlussrennen für die Meisterschaft der Renntrecker 2011. Da ich dort sehr federführend eingebunden bin, habe ich leider weniger Zeit für andere Sachen.

Aber wenn ich das hinter mir habe, dann geht es hier auch wieder weiter!

virtuelles LVS

Damals bei Markus auf der Terasse

Wir sprachen ja schon letztes Jahr darüber und ich denke, dieses Jahr machen wir das: Einen Wii-Abend, wo die beiden LVS-Teams gegeneinander antreten. Das machen wir dann im Herbst, am besten im November. Weil das terminlich genau zwischen den LVS-Terminen liegt und im November im Allgemeinen wenig los ist ;)

Das gute: Eine Wii haben einige von uns, also eine faire Sache. Und wir können sicher zwei, drei Wiis zusammenbekommen, so dass immer Leute am daddeln sind. Mir schwebt vor, dass wir das in dem Radlader-Schuppen von Markus machen. Wenn man das grob leer räumt kann man da sicher zwei Beamer samt Wii installieren. Und beim Spielen wird einem sicher warm genug. Ich weiss, wie anstrengend Tennis sein kann…

Und weil das ein LVS ist darf sich auch jede Seite ein paar Spiele aussuchen, die gespielt werden müssen. Gern vornehmlich (aber nicht ausschliesslich) aus der Sammlung “Wii Sports (Resort)”. Vermutlich wird jedes Team mindestens vier Mann stark sein, also könnte beispielsweise folgende Auswahl gut passen:

Jedes Team sucht sich Spiele aus für

  1. 4x eine Person
  2. 2x zwei Personen
  3. 1x vier Personen

Das macht in der Summe sieben Spielchen pro Team, insgesamt 14. Alle Einzelsieger werden notiert und auch hier wird am Ende nach der Addition ein Siegerteam feststehen. Falls nicht finden wir sicher ein weiteres Spiel, welches wir zur Entscheidung heran ziehen können.

Ich wäre übrigens für den 12.11.2011

Neue Ideen!

Als ich im Urlaub am Alfsee war und meine Kinder sich ein Kettcar liehen, da kam mir doch glatt eine Idee, die wir dringend mal umsetzen müssen: Und zwar bauen wir solche Dinger selber und fahren ein Rennen damit. ABER: Natürlich nicht mit Pedalantrieb, sondern mit Motor. ABER: Natürlich kein schnöden Verbrennungsmotor, das wäre ja langweilig, sondern mit Elektromotor :D

Und damit keiner einen Vor- oder Nachteil hat, verkünde ich die Regeln schon jetzt. Ich habe mich mit Markus schon darüber unterhalten und der sagte “Mach du mal Regeln, wir kriegen das schon hin”. Da ich Markus sehr gut kenne ist mir bewusst, das er spontan ein paar Fertiglösungen im Kopf hat ;) Ich nicht, aber das ist nicht so schlimm. Natürlich möchte ich, das der Selbstbau-Charakter hier stark durchkommt, was “fertiges” ist ja irgendwie auch keine Herausforderung. Und weil man ja etwas Zeit dafür braucht und Termine ja irgendwie überall knapp sind nehmen wir einfach LVS 2012 als Termin und das Rennen wird zu einem LVS-Spiel.

Noch schöner wäre es, wenn jedes Team es schafft, zwei von den Dingern zu bauen, so würde ein Rennen spannender werden. Müssen wir mal sehen.

Grundsätzliches:
Es muss natürlich kein Zweisitzer sein, wie auf dem Bild. Ein Rennen wird voraussichtlich ca. 10 Minuten dauern. Die Zeit sollte man mit mobilem Strom decken können. Es wird ein einfaches Oval gefahren, evtl. kann man auf den Geraden noch Verengungen/Schikanen einbauen. Die Strecke wird auf der Weide aufgebaut, das Gefährt sollte also eine gewisse Offroad-Fähigkeit haben. Je nach Erfolg und Fahrbereitschaft könnte man nach dem Rennen noch einen Geschicklichkeitsparcour aufbauen (Slalom etc.).

Nun zu den Regeln:
Welche Regeln am besten sind, wird man vermutlich erst nach dem Rennen wissen, aber um Fairness zu erreichen gelten folgende Bedingungen:

  • es muss ein ausschliesslich elektrischer Antrieb verwendet werden.
  • Die Stromversorgung darf nicht von extern kommen sondern muss mobil auf dem Gefährt sein
  • Der notwendige Strom darf nicht an Bord erzeugt werden
  • Der Selbstbau muss augenscheinlich sein (Kein Oma-E-Scooter, von dem ein Rad abmontiert wurde)
  • Der Antrieb muss über das Vorderrad erfolgen
  • Bremsen müssen nicht vorhanden sein, aber:
  • Ohne Fahrer darf sich das Gefährt nicht selbstständig fortbewegen
  • es muss ein stehender Start möglich sein (kein Anschieben, Rampen etc.)
  • Es muss sich um ein Dreirad handeln, ein Rad vorn und zwei hinten
  • Maximal einen Meter Breite über alles
  • Maximal zwei Meter Länge über alles
  • Veränderungen am Gerät während des Rennens sind erlaubt (und sei es nur Batteriewechsel), aber:
  • Es darf sich kein anderer ausser die jeweiligen Fahrer auf der Strecke befinden
  • Falls die Strecke verlassen wird, muss sie an der gleichen Stelle wieder befahren werden
  • Kontakt der Fahrzeuge, Rammen etc. ist immer zu vermeiden!
  • Starten nur zwei Fahrzeuge, so stehen sie beim Start jeweils auf der gegenüberliegenden Geraden (Kein Vorteil bzgl. Innen- oder Aussenbahn).
  • Sollten alle Fahrzeuge vor Ende der Zeit zum stehen kommen dann gewinnt der, der die grösste Strecke zurückgelegt hat
  • Die Abnahme der Fahrzeuge machen alle gemeinsam
  • Gegebenenfalls werden diese Regeln noch erweitert, aber bis spätestens vier Wochen vor dem Termin wird nichts mehr geändert!

Interessant wäre auch, wenn sich andere Teams finden, die bei diesem Rennen mitmachen wollen!

Das sollte es erstmal gewesen sein, damit kann man schon planen und bauen. Erweiterungen der Regeln werden bestehende Regeln, so weit möglich, nicht einschränken. Neuerungen habe ich gelb hervor gehoben. Der Termin wird grob Mai 2012 sein, vermutlich der 05.05.12

Für Hinweise und Ratschläge bin ich immer dankbar!

Urlaub

ich bin gerade in Regensburg und mach Urlaub. Also gibbet einen Bayern-Witz.

Zwei Bayern auf dem Klo:

“Onanierst?”
“Jo.”
“Machts Spaß?”
“Jo!”

“Nimm dein’ Eigenen …”

Sommerpause

Neuigkeiten

Da ich noch nicht dazu gekommen bin, neue Bilder etc. hier einzustellen, mach ich mal was anderes ;)

Und Danke Andreas, für das Kommentar. Du kannst dich schon mal für nächstes Jahr einplanen! :D

Fotos 2011

Auch in diesem Jahr wurden unglaublich viele Fotos gemacht. Und es wurde viel gefilmt. Und was ich schon sehen konnte hat mir noch mal viel Spass bereitet :)

Damit ihr nicht länger warten müsst kommen hier mal ein paar hundert Bilder völlig unkommentiert… boa. Danke, Mark ;)

Bilder von Mark

LvS 2011: Leute, die mich beeindruckt haben

Nur als Vorabinformation: Diesen Beitrag schreibe ich als Holger, den Stadtjogie, nicht als Webmaster dieser Seite ;)

Ich sichte gerade Bild- und Film-Material, welches mir schon vorliegt. Und dabei ist mir dann aufgefallen, dass ich noch einige Leute besonders erwähnen will. Alle anderen, die hier nicht erwähnt werden: Bitte nicht falsch verstehen, ihr habt alle wieder super mitgemacht, auf beiden Seiten!

Zum einen ist da Olli, der Musik und die Moderation gemacht hat. Er war immer voll dabei, wusste genau, was seine Aufgabe ist und hat das auch im besten Maße erfüllt! Nächstes Jahr sorgen wir dann dafür, das er auch in Publikum bekommt, welches er verdient! Er hat nebenbei immer alles mit passender Musik hinterlegt, hat super kommentiert, und sogar Sonderwünsche erfüllt, als ich beim Jahrmarktspiel mit nem ollen MP3-Stick an kam.

Dann ist da noch Andreas, der einfach mal zugucken wollte. Er hat dann ja freundlicherweise für uns Stadtjogies den Schiedsrichter gemacht. Im Nachhinein frage ich mich, warum mir das nicht schon eher eingefallen ist, die perfekte Besetzung! Nachdem ich das die zwei Jahre zuvor nicht hinbekommen habe, einen Schiri “zu liefern” und in diesem Jahr keiner, den ich fragte, die Idee dahinter verstand hatte ich mich schon damit abgefunden, auch im dritten Jahr keinen stellen zu können. Andreas hat da nicht nur unsere Ehre gerettet sondern seine Aufgabe gemeinsam mit Nadine sehr souverän und ohne Zweifel von irgend einer Seite durchgezogen.

Wo wir gerade dabei sind: Nadine erfüllt ihre Aufgabe als USCHi (Unparteiische Schiedsrichterin) schon im dritten Jahr zum Wohle aller und ist immer über alles erhaben. Danke dafür!

Bemerkenswert fand ich auch Rainer: Er hat immer vollen Einsatz und Ehrgeiz gezeigt und war fairer, als ihm das wohl im tiefen Herzen recht sein konnte ;)

Mit solchen Leuten um uns fällt es uns nicht ganz so schwer, zu verlieren. Und wie eingangs erwähnt: Ihr alle ward eeeecht super, besser als das Wetter (und die Sonne hat sich auch wirklich Mühe gegeben). Danke dafür. Ich will nächstes Jahr noch mal (und hab schon Spielideen im Kopf).

 

Projekt LVS 2011 erfolgreich beendet

Gestern war dann unser grosses Event und zwei Dinge will ich gleich vor weg nehmen: Die Land-Eier haben erwartungsgemäss gewonnen und es hat echt mal alles geklappt und Spass gemacht!

Nun will ich aber eben schnell aufschreiben, an was ich mich noch spontan erinnere :)

Überraschungsbesuch des Tages war für die Stadtjogies sicherlich Andreas Meyer, den es vor Jahren an die Nordseeküste verschlagen hat. Er hat wohl fleissig die Internetseite beobachtet und sich gesagt: “Das muss ich dringen sehen, wie die sich blamieren!”. Ich habe ihn dann gleich zum Schiedsrichter für uns befördert und er hat seinen Job in Zusammenarbeit mit Nadine sehr gut gemacht. Auch Olli als DJ und Moderator war eine gute Idee, er hat das super gemacht und das ist sicher noch ausbaufähig.

Durch Münzwurf mit einem guten alten D-Mark-Stück wurde entschieden, dass wir mit einem Land-Ei-Spiel anfangen. Es ging darum, einen Parcour abzulaufen, mit zwei Mann nacheinander. Erst eine Hängeleiter hoch und runter, über/unter drei Hürden und danach über ein grobes hängendes Netz zwischen zwei Balken klettern. Danach im Slalom um Boxpaletten, über einen runden Holzmasten einen Graben überwinden und zurückspurten. Für die Ls machten das Mike und Kai, wir Städter wählten die zwei neuen, aber jungen und fitten im Team: Malte, Malerlehring von Hotte und Lars, welcher bei MMV arbeitet. Es war eine gute Wahl von uns, die beiden schafften den Parcour in 2:55, die Land-Eier brauchten 3:12, mein ich (Update: Ich habe gerade den Film dazu gesehen und nun die Zeiten angepasst). Erstes Spiel von den Stadtjogies gewonnen. Danach machten wir S’ler unser Jahrmarktspiel, wo man Pfeilwerfen, Dosen werfen und Tonsterne schiessen musste und dazwischen immer eine Bockwurst essen und ein Bier trinken. War auch witzig, da zuzugucken, aber leider traf Stephan keine einzige Dose, was in der Summe zu viel Strafsekunden gab. Er gab sich dann noch grosse Mühe und hat das auch gut aufgeholt. Gereicht hat das leider nicht, Rainer hat ehrgeizig mitgemacht und gewonnen. Drei Dosen, und es wäre Stephans Sieg gewesen. 1:1. Nun kam das meiner Meinung nach kreativste Spiel der Land-Eier: Feuer machen. Wirklich mal eine andere, tolle Idee, bei welcher sicher vorher nicht klar war, wer das gewinnt. Mark durfte sich noch ein Youtube-Video zum Thema anschauen, dann ging es los. Die beiden mussten Holz dazu bringen, dass es qualmt. Also mit so einem Bogen ein rundes Holzstück heftig drehen, dass Hitze entsteht. Das klingt auf jeden Fall einfacher als es ist :) danach noch mit einem Zündstein so Funken machen, dass Feuer entsteht und eine Fackel entzündet werden kann. Hat Kai gut hin bekommen! Mark war aber schon fast so weit :D  Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund: In sechs Minuten so viel Papierflieger wie möglich bauen und in ein Netz werfen. Das war Hotte sein Spiel, aber Mike war dermassen überraschend gut, dass man nicht dagegen ankam. Nun war Bierkisten stapeln an der Reihe. Stephan schaffte eine Kiste mehr als Norbert, Hurra! Wir waren wieder dran. Wir machten jetzt unser erstes Zwei-gegen-Zwei-Spiel: Einer wirft einen Tennisball, der andere schlägt mit einem Baseballschläger. Jedes Team abwechselnd, jeder Spieler muss mal werfen und mal schlagen. Der weiteste Ball gewinnt. Gegen unsere Jungs Malte und Lars hatten Carsten und Kai kaum eine Chance, obwohl durchaus beachtliche Weiten erzielt wurden. Nach dem Spiel wollten alle noch mal versuchen, weil so schwer kann das doch nicht sein :D PCs montieren: Alte 486er von IBM zusammenbauen, starten und “Hallo Welt” schreiben. Norbert hat das rasend schnell hinbekommen, bei Mark seinem Gerät gab es technische Probleme. Das hatten wir verloren. Die Land-Eier hatten einen kleinen Bagger und einen Ball. Mit dem einen sollte man das andere in ein entferntes Loch befördern: Baggergolf. Rainer hat Hotte in den Bagger eingewiesen aber wie zu erwarten konnte Hotte ihn bei weitem nicht so geschickt bedienen wie Rainer es konnte. Markus und ich hatten überraschenderweise fast die gleiche Spiel-Idee: Bei ihm mussten wir auf den Balken über dem Graben aus dem Parcour-Spiel balancieren und gegenseitig versuchen, uns runter zu schubsen. Da hatten sie mich: Auf dem runden Balken konnte ich kaum stehen, irgendwie hatte ich Bammel, dass ich mir beim runterfallen irgendwas doofes weh tu und in den Gubbel unten im Graben wollte ich auch auf keinen Fall landen. Nix für mich, Markus hatte leichtes Spiel. In meiner Variante standen wir auf einem Brett, welches vielleicht 20cm über der Grasnabe war, angenehmer für mich ;) Ausserdem hatte ich noch zwei Stöcke mit dick gepolsterten Enden gebaut (American Gladiator), die wir verwendeten, um uns gegenseitig runter zu drücken. Das wiederum gelang mir besser und so konnte ich das Spiel für mich verbuchen. Noch mal Kisten stapeln. Dieses mal aber grosse Palettenboxen und ein Manitu, einen Teleskoplader. Carsten hat Stephan eingewiesen und das Spiel vorgemacht, aber gegen die sechs(?) gestapelten Boxen von Carsten kam Stephan nun nicht an. Gepokert haben wir auch noch: Holger und Stephan gegen Mike und Rainer. Mike war dann schnell raus, aber Rainer hatte zwei mal so unfassbares Pokerglück: Erst bekam er fünf Pik-Karten (einen Flush) und Stephan war draussen und danach, als ich mit einem As All-in ging, da hatte er zwei Könige drunter. Unglaublich, dagegen kann man nicht anpokern ;) Mike trieb uns an, das wir uns alle beeilten, denn er wollte unbedingt noch deren Team-Spiel machen: Völkerball. Witzige Idee! Nach dem Regeln-erklären und einem Probelauf ging es los. Wir Städter haben das sogar gewonnen. Aber da das allen riesen Spass gemacht hat haben wir noch zwei Runden gespielt ;) , einige haben wirklich vollen Einsatz und bemerkenswertes Talent gezeigt! Unser Teamspiel bestand dann daraus, Farbeimerdeckel als Frisbee zu verwenden und quer über die Weide in einen Maurerkübel zu bekommen. Die Land-Leute brauchten weniger Würfe. Abschliessend verkündeten die Schiedsrichter einen Endstand von 9:5 für die Land-Eier. Gratulation! Aber die Stadt-Jogies werden besser, bald kann das was werden ;)

Beim anschliessenden geselligen Beisammensein mit Bratwurst und Bier wurde dann auch rege über alles gesprochen und da Völkerball allen so gut gefallen hat, kam die Idee auf, das nächste Jahr nur Team-Spiele zu machen… mal sehen.

Fotos wurden auch etliche gemacht, da kommt sicher noch was. Falls ich irgendwas vergessen habe werde ich das hemmungslos nachtragen, wenn mir noch was einfällt oder ich das auf den Bildern sehe…

Feuer machen wie früher...

Endspurt

Datum: Donnerstag, den 28.04.2011, 22:55.
In 40 Stunden startet LvS 2011, also die dritte Ausgabe.

die Stadtjogies sind vorbereitet und entspannen sich zuhaus beim Online-Pokern, Kinder bespassen oder auch mal ein Bierchen trinken. Hier und da wird geschaut, ob auch alles da ist für das grosse Event, Checklisten werden erfolgreich geprüft und Fahrzeuge vorbereitet. T-Shirts liegen bereit, Mützen gegen die Sonne usw. Von uns aus kann es los gehen.

Aber wo sind die Land-Eier? Üben sie fleissig? Sind sie am bauen, am basteln, am ausbaldowern? Man weiss es nicht. Das einzige, was man weiss: Ein Spiel hat offenbar etwas mit griechischer Mythologie zu tun, alle anderen Spiele sind scheinbar geheim. Streng geheim. Sooo geheim, dass nicht mal Überbegriffe oder Umschreibungen genannt werden. Schade. Die Jahre zuvor konnte man schon etwas Spannung aufbauen in dem man versuchte, etwas aus den Beschreibungen zu deuten (was meist misslang).

Dieses Jahr entfällt die Spannung im Vorfeld. Also bin ich entspannt. Auch mal schön.

Spiele 2011

Hier werden wie jedes Jahr im Vorfeld die geplanten Spiele grob umrissen angegeben:

1.Stadtjogies Mann gegen Mann
“Lanista: Ursprung in der “ewigen Stadt”, somit eines Städters würdig”

1.Land-Eier Mann gegen Mann
“Spiel der Götter” Hephaistos, römischer Gott: Vulcan, der Gott des Feuers, der Schmiede und Handwerker wurde als Sohn des Zeus und der Hera geboren. Geschichte zu lernen, ist etwas anderes als mit ihr zuarbeiten.

2.Stadtjogies Mann gegen Mann
“Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund”, und nicht so weit….

2.Land-Eier Mann gegen Mann
(keine Angabe)

1.Stadtjogies Zwei gegen Zwei
Kopfsache: Es kann nur einen geben!”

1.Land-Eier Zwei gegen Zwei
(keine Angabe)

3.Stadtjogies Mann gegen Mann
“Zuses Erben”: Hat nichts mit Tieren oder Pflanzen zu tun. Aber mit Maschinen.

3.Land-Eier Mann gegen Mann
(keine Angabe)

4.Stadtjogies Mann gegen Mann
“Jahrmarkt” findet da statt, wo die Städter sind. Warum wohl?

4.Land-Eier Mann gegen Mann
(keine Angabe)

2.Stadtjogies Zwei gegen Zwei
“Hit, don’t run” mit Waffen für den Strassenkampf.

2.Land-Eier Zwei gegen Zwei
(keine Angabe)

Wo denn?

“Und wo findet das nun statt?” werdet ihr sicher fragen?

Na, hier. Hinten auf der Weide. Ein Klick auf das Bild sollte Google-Maps öffnen.

LvS 2010: Fotos

 

Auch 2010 wurden einige Bilder gemacht.
Hier sind sie in einer einfachen aber feinen Galerie:
http://aussernet.de/album10/

 

LvS 2009: Fotos

 

Natürlich hatten wir 2009 auch Fotos von fast allem gemacht und damals hatte ich extra eine kleine Internetseite zusammengetüdelt. Da ich die Bilder hier nicht alle neu hochladen will, bekommt ihr einfach nur den Link dahin :)

http://aicu.de/lvsbilder/index.html

Lvs 2010

 

LvS 2010 ist vorbei!

Die Land-Eier haben wieder gewonnen.

War wieder mal ganz toll, alle haben gut mitgemacht und die Spiele waren spassiger und fairer als je zu vor. Sogar das Wetter war sooo eiiinigermassen.

Also weiter mit der Planung für das nächste Jahr ;)

Und genau wie letztes Jahr lasse ich mal alles stehen, zum “nachlesen” (es wurden dann übrigens doch nur 5 Leute je Team):

LvS 2010

Das erste LvS war super, schon die Planung war spannend und toll. Der Tag an sich sowieso, genau so hatten Markus und ich uns das vorgestellt. Also das muss sich schon mal nicht ändern… nur das Ergebnis am Ende, da wäre mal was anderes schön ;)  Doch ich will mir nicht nun schon Gedanken machen, wie es aufhört, sondern wie es anfängt:

NEUIGKEITEN
Jedes Team plant 6 Spiele, die Mann gegen Mann ausgeführt werden, dazu noch 2 Teamspiele.

Hintergrund:
Wir sind beim letzten mal doch recht schnell durch alle Spiele durchgekommen, deswegen machen wir nun ein paar mehr. Lieber etwas Zeitdruck als Langeweile. Ausserdem wird es so noch spannender, denn mehr Spiele heisst auch mehr Punkte, die man holen kann. Die Teamspiele deshalb, damit alle noch mehr eingebunden sind. Wer bis hier her aufgepasst hat, dem wird auffallen, dass es 2009 5 Spiele je Mannschaft waren. Genau: Nun besteht jedes Team aus 6 Leuten.

ABLAUF
Also haben wir insgesamt 12 Einzelspiele und 4 Teamspiele. Das klingt schon mal nach einem straffen Ablauf. Nach jeweils drei Spielen machen wir ein Teamspiel. Da die Städter das letzte mal verloren haben, fangen sie an (ist aber eigentlich auch egal, es spielen ja immer beide Teams):

S1 L1 S2 LT1  L2 S3 L3 ST1  S4 L4 S5 LT2  L5 S6 L6 ST2

Ich denke, wir fangen wie letztes Jahr um 14:00 offiziell an. Dann hat man noch die Zeit davor für Vorbereitungen.

AUSLOSUNG DER SPIELE UND SPIELER
Wir werden wieder auslosen, wer wann was macht. So bleibt der Ablauf fair. Nur die Teamspiele kann jedes Team selbst aussuchen. Aber wir haben ja aus den Problemen gelernt.

Jedes Team bereitet wieder Umschläge vor:
6x mit je einem Spiel
6x mit je einem Namen seiner Leute

Die USCHIs ziehen, kurz vor dem nächsten Spiel, abwechselnd das nächste Spiel und danach, wer von den beiden Teams dieses macht. So weiss keiner, was ihn erwartet und es bleibt alles einfach.

DIE SPIELE
Damit es nun auch mal weitergeht, fangen wir an, die Spiele abwechselnd vorzustellen. Wie immer wird wohl nicht zuviel verraten ;)

1. Stadtjogie-Spiel Heimwerker-König
Dass es in der Stadt die meisten Heimwerker gibt, ist wohl bekannt. Sieht man ja schon an den Baumärkten. In diesem Spiel werden die Städter mal zeigen, wo es mit den Schrauben lang geht…

1. Landeier-Spiel Natürliche Wärme
Auf dem Land ist es nicht nur die Heizung, die für Wärme sorgt… Unser Spiel setzt auf Geschicklichkeit, Weitsicht und natürlich Kraft nicht zu vergessen…

2. Stadtjogie-Spiel Homepagetennis

2. Landeier-Spiel Zusammenbau
Das Leben und Arbeiten mit unseren vierbeinigen Freunden ist in der Landbevölkerung fest verankert. Ob sich die neuen technischen Errungenschaften der Neuzeit und der Vergangenheit verbinden lassen werden wir sehen

3. Stadtjogie-Spiel Heimatliche Treffpunkte
Wenn man das treffend beschreiben sollte, müsste man schon einen Plan vom ganzen haben.  Die Frage ist: Wie fremd ist ein Landei in einer Stadt?

3. Landeier-Spiel Einfach Riesig.
Geschicklichkeit und Gleichgewicht sind bei diesem Spiel gefragt. Schwere Geschütze sind nicht immer vom Vorteil.. man muss sie auch beherrschen

4. Stadtjogie-Spiel Hausmeister
Aufräumen, Müll entsorgen, Hausarbeiten erledigen… für “städtische” Hausmeister kein Problem. Wie schlagen sich hier die Leute vom Land?

4. Landeier-Spiel Liter-Rennen
Wer die Gläser am schnellsten leeren kann das ist ja wohl klar. Wir! Wer Sie aber am schnellsten befüllen kann das wird sich zeigen.

5. Stadtjogie-Spiel Höllenfahrt
Beim Einparken in der Stadt benötigt man Feingefühl, Übersicht, eine schnelle Reaktion und Ruhe. Auf dem Land ist das alles nicht nötig, da gibt es genug Platz. Wer diese Eigenschaften am besten ausnutzen kann, der wird bei diesem Spiel wohl den entscheidenden Treffer machen!

5.Landeier-Spiel Sensenmann

1.Stadtjogie-TEAM-Spiel Handicap

1.Landeier-TEAM-Spiel Schleuderball

2.Stadtjogie-TEAM-Spiel Homerun: Baseball!

2.Landeier-TEAM-Spiel Schubkarrenrennen

 

Gruss

der Stadtjogiefastmeister

Spiele 2009

 

Zunächst wurden die jeweils fünf Spiele der beiden Teams vor dem Event vorgestellt:

Stadtjogy-Spiel:
Tennis
Wie jeder weiss, wird von den Stadbewohnern gerne Tennis gespielt. Auch hier tritt ein Stadtjogy gegen ein Landei an. Aber alle weiteren Details dieser Variante unterscheiden sich dann doch wesentlich vom herkömmlichen Tennis!

Landei-Spiel:
LNF
Wie weitläufig bekannt, ist das Fahren und oder bzw. Bedienen von Landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen standardmäßig in den Genen der Landbevölkerung verankert. Folglich darf dieses Spiel nicht fehlen. In diesem Wettstreit wird es auf logisches Denken und Verstehen von technischen Abläufen ankommen.

Stadtjogy-Spiel:
Messerwerfen
Leider ist in den Städten bekanntermassen die Kriminalitätsrate weit höher als auf dem Land. Deswegen ist es für jeden Städter wichtig, sich verteidigen zu können. Hier wollen wir zeigen, das es nicht um das Töten geht sondern darum, zu zeigen, welche Genauigkeit bei spitzen Waffen möglich ist, ohne jemanden zu gefährden.

Landei-Spiel:
Auch Tiere brauchen Futter
Bevor das Fleisch in der Kühltruhe landet war es ein ganzes Tier. Dieses Tier musste ernährt werden. Wir möchten in diesem Spiel die Arbeit des “einfachen” Landwirts näher bringen… ”Denn das Fleisch wurde nicht bei Meica erfunden ;-)

Stadtjogy-Spiel:
Schach
Das ist das Spiel der Könige. Könige wohnen in der Stadt.

Landei-Spiel:
Wiesenhof
Wie auf jedem Hof sind auch hier Lebewesen im Spiel. Dieses Spiel soll die Schwierigkeiten verdeutlichen, die das Zusammenleben von Mensch und Tier mit sich bringt. Mensch und Tier sind nicht immer einer Meinung. Wer hier verliert ist offen, aber das Ergebnis ist immer das gleiche.

Stadtjogy-Spiel:
Fahrrad fahren
Wer sich in der Stadt vernünftig fortbewegen will, der nimmt das Fahrrad: Schnell, billig und flexibel, ausserdem keine Parkplatzsorgen. In diesem Spiel werden wir feststellen, wer quasi auf dem Fahrrad gross geworden ist.

Landei-Spiel:
Schützenkönig
Seit Jahrhunderten ist auf dem Land die Wahl des Schützenkönigs Ehrensache! Auch wir wollen den neuen Schützenkönig krönen.

Stadtjogy-Spiel:
Manhattankegeln
Nein, nicht mit irgendwelchen Kugeln viele Ziele abballern. Hier ist städtisches Geschick und strategisches Handeln gefragt. Mann gegen Mann und es gibt ein grosses Spielfeld, sogar Holz!

Landei-Spiel:
Müller
Wie und womit der “Müller” sein Geld verdient weiß doch jeder. Wir möchten diese alte Verfahrensweise der Rohstoffgewinnung neu aufleben lassen.

Team-gegen-Team:
Arm drücken, jeder gegen jeden

Und wie ist es nun gelaufen, was war los?

Um es vorweg zu nehmen:

Die Land-Eier haben gewonnen. Meinen Glückwunsch!

Nun aber der Reihe nach (aus der Sicht eines bescheidenen Stadtjogies):
Alle Teams waren pünktlich da, das Wetter war super und wir konnten anfangen, die Spiele auszulosen. Witzigerweise hatten sowohl Markus als auch ich für alle die passenden Umschläge vorbereitet. Nun kam das komische: Wir zogen unsere Umschläge und beim öffnen stellte sich heraus, das in einem Team einige Spiele doppelt waren, das ging ja nicht. Also nahmen wir den zweiten Satz. Aber auch hier das gleiche merkwürdige Phänomen. Irgendwie hatten Markus und ich den gleichen Denkfehler gemacht. Also wurde Bierpause verordnet und wir beide setzten uns hin, um das ganze zu überdenken. Nach einer Weile haben wir es dann neu sortiert und die Verlosung hat dann auch geklappt. Aber wo genau der Fehler war weiss ich bis heute nicht. Muss Markus mir noch mal erklären :D

Wir notierten die Spieler und Spiele auf einer Tafel und konnten beginnen.

Leider ist Sabrina, die von uns geplante Schiedsrichterin, nicht erschienen. Aber immerhin war ja die Nadine von Seiten der Land-Eier zur Stelle und hat die Spiele neutral begleitet. Das hat sie auch sehr gut gemacht, Danke noch mal!

Gleich das erste Spiel war schon mal der Hammer:

LNF = Landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge. Wir waren schon vorher beeindruckt von dem riiiiiesigen Radlader, der auf die Weide kam. Dagegen sah Markus sein eigener richtig pupsig aus… Bei dem Spiel musste man folgendes machen:

Einer Kettensäge das Blatt samt Kette anbauen und damit dann von einem Balken ein 15cm-Stück absägen. Dann musste man an einem schon etwas grösseren Aufsitzmäher, fast schon ein kleiner Trecker, das Schneeschild anbauen, samt Hydraulik. Und zu guter letzt noch mit dem grossen Radlader quer über die Weide und zwei Boxpaletten her holen. Hier zeigte sich auch schon, dass die Landmenschen wesentlich schlauer waren: Wir mussten anfangen und hatten nicht die erhoffte Gelegenheit, uns ein paar Tipps abzugucken. Respekt, pfiffig gemacht!

Gut, das Stephan dieses Spiel machen musste, er hat dabei eine echt gute Figur gemacht! Keiner anderer aus unserem Stadt-Team hätte das besser hingekriegt. Leider ist ihm die Kettensäge nach dem ersten Start wieder ausgegangen: Abgesoffen. Er wusste sich gut zu helfen, ging fachmännisch zu Werke, die Mühe wurde aber nicht belohnt (Klick).

Das Schild anbauen war auch nicht ganz problemlos, da die Hydraulikanschlüsse nicht einfach so drauf wollten. Mike hat aber noch etwas geholfen bzw. Tipps gegeben und ist mit seinem eigenen Mäher nicht zimperllich gewesen, Danke dafür.

Mit dem Radlader die Paletten holen ging eigentlich recht gut, aber irgendwie hatte Stephan nicht mitbekommen, dass der Radlader mehrere Gänge hat und durchaus auch schneller fahren kann ;-)

Egal, durch die Kettensäge war eh schon viel Zeit verloren, insgesamt 16min hat er gebraucht. Dazu nahmen wir noch 4 Strafminuten, weil er ja das Stück nicht absägen konnte. So konnte Mike uns dann in aller Ruhe zeigen, wie echte Männer sowas machen und war dann glaube ich auch nach 7 Minuten fertig.

Dann kam ein Stadt-Spiel: Tennis.
Das sollte mit einer alten Spielkonsole an einem Fernseher stattfinden. Dummerweise hatte ich die Fernbedienung nicht eingepackt und so konnten wir nicht die richtige Frequenz einstellen. Angela durfte dann nach Oldenburg düsen und die holen. Also haben wir erst ein anderes Spiel gemacht:

Schach. Blitzschach.
Ich gegen Kai. Leider war ich viel zu unkonzentriert und habe sauber beide Spiele verloren. Kai hat ruhig und übersichtlich seine Züge gemacht, immer vorausschauend und ohne Zeit zu verplempern. Ich war ihm schlicht nicht gewachsen.

Nun kam ein echter Landwirt auf die Weide gefahren, mit einem Viehanhänger. Und so wussten wir, welches Spiel wir als nächstes machen:
Müller.

Uns war nicht ganz klar, was der Name mit der Kuh zu tun hat, aber bei “Müller-Milch” hats dann geklingelt ;)  Hartmut hatte das Los gezogen. Er hatte zwei Minuten Zeit, soviel Milch wie möglich rauszuholen. Der Landwirt stand dabei und hat Hartmut behutsam erklärt, worauf es ankommt. Die Kuh begrüssen und so. Netterweise hat er sogar kurz an die Zitzen gefasst und ein, zwei Spritzer gemolken, so dass Hotte nicht ganz doof vor der Kuh sass. Aber er stellte sich gar nicht dumm an, aber leider hat die Kuh mittendrin den Eimer umgehauen, so war ein ganzer Teil Milch verloren. Er kam immer noch auf einen knappen achtel Liter!

Kai durfte dann zeigen, das er melken kann und schaffte wesentlich mehr, ohne was zu verschwenden.

Das nächste Stadtspiel: Fahrrad fahren.
Michael gegen Norbert. Die Jungs sollten die Schlösser der Fahrräder öffnen, mit denen dann zu einem Baum radeln. Dort war für jeden ein Beutel mit Zeitungen drin. Diese sollten auf dem Weg zurück in markierte Felder platziert werden und wer halt als erster da ist, hat gewonnen. Das Schlösser aufsägen hat leider nicht so recht klappen wollen und schlimmerweise hat Michael sich eine Schnittwunde am Finger zugezogen. Das blutete doch schon dolle. Also habe ich die Schlösser aufgeschlossen und die sind so losgedüst. Michael kam leider nicht richtig in Fahrt und so konnte der agile und flinke Norbert das Spiel gewinnen. Fair gelaufen, aber verloren für die Stadtjungs.

Weiter aufm Land: Wiesenhof.
Das bedeutet: Hühner fangen. Wer es am schnellsten schafft, hat gewonnen. Wir durften sogar anfangen, damit die Hühner noch nichts ahnen und Mark hat das sehr gut gemacht! Zügig und ohne Hemmungen, nur 53 Sekunden, dann waren die drei Hühner in der Kiste. Toll, fanden wir Städter!

Dann wurden die Hühner wieder rausgeholt und Markus musste die Zeit hinlegen. Obwohl diese nun total verstört und schreckhaft waren, schaffte Markus als erfahrener Hühnerbesitzer das auch in sehr guten 20 Sekunden. Wobei ich fand: Allein schon, dass unser Mark das überhaupt hinbekommen hat war schon ein kleiner Sieg ;-)

Jetzt war auch Angela wieder da und wir konnten Tennis spielen. Hier mussten die beiden Kandidaten, Mark vs. Putzi, hinter dem Fernseher sitzen, so dass sie nicht sehen, was da passiert und der Rest der Teams musste seinem Spieler “hoch” oder “runter” ansagen, damit die mit dem Schläger den Ball treffen.

Auch hier war Mark sehr gut, das erste Spiel gleich mal 15:0 gewonnen. Aber es war ja Best of 3 angesagt und bei jedem Spiel werden die Controller getauscht, wegen der Angabe. Also mussten die Landmenschen nun sehen, dass sie gewinnen, um zum entscheidenden dritten Satz zu kommen. Nun war Putzi schon viel besser im Spiel, leider hat Mark aber die 15 Punkte etwas eher holen können. Ein kleiner Punkt für die Städter, nun war das Ergebnis nicht mehr ganz so arg.

Jetzt war “Schützenkönig” an der Reihe.
Mit einem CO2-Repetierer auf Dosen schiessen. Das Gewehr hat eine Trommel mit acht Schuss. Wer damit die meisten Dosen runterschiesst hat gewonnen. Putzi und ich durften das machen. Nun ist Putzi Jäger, also konnte ich ganz entspannt an die Sache rangehen, da ich mir keine Chancen ausmalte. Nur eben nicht ganz doof dastehen. Erschwerenderweise kam etwas heftiger Wind auf, aber da mussten ja beide mit leben. Markus hat das gut gelöst, in dem er das Gerüst mit den Zielen dann so stellte, das der Wind diese nicht beeinflussen konnte. Ich schoss meine acht Schuss und immerhin lagen danach 5 Dosen auf dem Boden. Nicht übel, fand ich, aber sicher nicht genug. Nun musste Putzi das nur noch besser machen. Er war ganz gut dabei, aber leider kam er mit dem Gewehr nicht ganz zu recht. Am Ende lagen bei Putzi 7 Dosen unten, er hatte dieses Spiel eindeutig gewonnen.

Stadtspiel Messerwerfen war nun an der Reihe.
Stephans Ding. Er hat geplant und gebaut und durfte das Spiel auch für die Städter bestreiten. Aus diversen Gründen (ich habe es versucht, war aber nicht in der Lage, passende Messer zu finden) haben wir nicht mit Messern geworfen sondern mit kleinen gebastelten Pfeilen durch ein Blasrohr (Strohalm Burger King) gepustet. Ziel war es nicht nur, zu treffen, sondern richtig zu treffen. Denn wenn man die nette Frau in der Mitte traf, gab es Minuspunkte. Damit beide die gleichen Chancen haben und sich auch in Ruhe einschiessen konnten, haben wir die Jungs nicht abwechselnd schiessen lassen, soll ja fair bleiben wie bei allen Spielen.

Also durfte erst Mike seine Pfeile verschiessen und traf auch von dem Dutzend 100 Punkte, das  war haarscharf! Sonst oft nur knapp daneben, das wurde eng! Danach musste dann Stephan die Punkte toppen und musste sich richtig anstrengen, denn einmal hat er die Frau getroffen und 50 Miese kassiert. Dennoch hat er glücklich mit 170 Punkten gewonnen.

“Auch Tiere brauchen Futter”, was kann das wohl heissen?
Tja, mit einer Sense, wie viele sie nur noch vom Opa kennen, musste ein Stück Weide gemäht werden. Vorher war es angebracht, die Sense zu schärfen. Wieder waren Norbert und Michael die auserwählten und Norbert hat das wirklich mal sehr geschickt und mit Erfahrung durchgezogen. Dieses Spiel wurde so durchgeführt, das beide gleichzeitig loslegen und eben als erster fertig werden mussten. Für Michael war das nichts, es war noch kaum ein Halm geschnitten, da war Norbert schon fertig. Hat der Norbert echt professionell gemacht, keiner der Stadtheinis konnte das annähernd so gut!

Nun fehlte noch ein Stadt-Spiel: Manhattankegeln.
Das war eigentlich nur “Kubb”, ein norwegisches Feldspiel mit Holzklötzen und Wurfstäben und einem König in der Mitte. Evtl. kennt das der ein oder andere, deswegen hatte ich mir einen anderen Namen ausgedacht ;)
Hotte vs. Markus und Markus durfte anfangen, da er das erste Holz näher an den König warf. Es war recht spannend aber Hartmut hatte wohl die glücklichere Hand, so hatte er als letztes den König umgeworfen als Markus anfing, Zielgenau zu treffen. Doch noch ein Sieg für die Stadtjungs!

7:3 war am Schluss das nüchterne Gesamtergebnis, insgesamt aber spannend und Abwechslungsreich. Lustig war es allemal und natürlich gab es im Anschluss noch ein schönes Beisammensein mit Grillen, Bier und einem echt mal wärmenden Feuer!