Projekt LVS 2011 erfolgreich beendet

Gestern war dann unser grosses Event und zwei Dinge will ich gleich vor weg nehmen: Die Land-Eier haben erwartungsgem├Ąss gewonnen und es hat echt mal alles geklappt und Spass gemacht!

Nun will ich aber eben schnell aufschreiben, an was ich mich noch spontan erinnere ­čÖé

├ťberraschungsbesuch des Tages war f├╝r die Stadtjogies sicherlich Andreas Meyer, den es vor Jahren an die Nordseek├╝ste verschlagen hat. Er hat wohl fleissig die Internetseite beobachtet und sich gesagt: „Das muss ich dringen sehen, wie die sich blamieren!“. Ich habe ihn dann gleich zum Schiedsrichter f├╝r uns bef├Ârdert und er hat seinen Job in Zusammenarbeit mit Nadine sehr gut gemacht. Auch Olli als DJ und Moderator war eine gute Idee, er hat das super gemacht und das ist sicher noch ausbauf├Ąhig.

Durch M├╝nzwurf mit einem guten alten D-Mark-St├╝ck wurde entschieden, dass wir mit einem Land-Ei-Spiel anfangen. Es ging darum, einen Parcour abzulaufen, mit zwei Mann nacheinander. Erst eine H├Ąngeleiter hoch und runter, ├╝ber/unter drei H├╝rden und danach ├╝ber ein grobes h├Ąngendes Netz zwischen zwei Balken klettern. Danach im Slalom um Boxpaletten, ├╝ber einen runden Holzmasten einen Graben ├╝berwinden und zur├╝ckspurten. F├╝r die Ls machten das Mike und Kai, wir St├Ądter w├Ąhlten die zwei neuen, aber jungen und fitten im Team: Malte, Malerlehring von Hotte und Lars, welcher bei MMV arbeitet. Es war eine gute Wahl von uns, die beiden schafften den Parcour in 2:55, die Land-Eier brauchten 3:12, mein ich (Update: Ich habe gerade den Film dazu gesehen und nun die Zeiten angepasst). Erstes Spiel von den Stadtjogies gewonnen. Danach machten wir S’ler unser Jahrmarktspiel, wo man Pfeilwerfen, Dosen werfen und Tonsterne schiessen musste und dazwischen immer eine Bockwurst essen und ein Bier trinken. War auch witzig, da zuzugucken, aber leider traf Stephan keine einzige Dose, was in der Summe zu viel Strafsekunden gab. Er gab sich dann noch grosse M├╝he und hat das auch gut aufgeholt. Gereicht hat das leider nicht, Rainer hat ehrgeizig mitgemacht und gewonnen. Drei Dosen, und es w├Ąre Stephans Sieg gewesen. 1:1. Nun kam das meiner Meinung nach kreativste Spiel der Land-Eier: Feuer machen. Wirklich mal eine andere, tolle Idee, bei welcher sicher vorher nicht klar war, wer das gewinnt. Mark durfte sich noch ein Youtube-Video zum Thema anschauen, dann ging es los. Die beiden mussten Holz dazu bringen, dass es qualmt. Also mit so einem Bogen ein rundes Holzst├╝ck heftig drehen, dass Hitze entsteht. Das klingt auf jeden Fall einfacher als es ist ­čÖé danach noch mit einem Z├╝ndstein so Funken machen, dass Feuer entsteht und eine Fackel entz├╝ndet werden kann. Hat Kai gut hin bekommen! Mark war aber schon fast so weit ­čśÇ ┬áFlieg nicht so hoch, mein kleiner Freund: In sechs Minuten so viel Papierflieger wie m├Âglich bauen und in ein Netz werfen. Das war Hotte sein Spiel, aber Mike war dermassen ├╝berraschend gut, dass man nicht dagegen ankam. Nun war Bierkisten stapeln an der Reihe. Stephan schaffte eine Kiste mehr als Norbert, Hurra! Wir waren wieder dran. Wir machten jetzt unser erstes Zwei-gegen-Zwei-Spiel: Einer wirft einen Tennisball, der andere schl├Ągt mit einem Baseballschl├Ąger. Jedes Team abwechselnd, jeder Spieler muss mal werfen und mal schlagen. Der weiteste Ball gewinnt. Gegen unsere Jungs Malte und Lars hatten Carsten und Kai kaum eine Chance, obwohl durchaus beachtliche Weiten erzielt wurden. Nach dem Spiel wollten alle noch mal versuchen, weil so schwer kann das doch nicht sein ­čśÇ PCs montieren: Alte 486er von IBM zusammenbauen, starten und „Hallo Welt“ schreiben. Norbert hat das rasend schnell hinbekommen, bei Mark seinem Ger├Ąt gab es technische Probleme. Das hatten wir verloren. Die Land-Eier hatten einen kleinen Bagger und einen Ball. Mit dem einen sollte man das andere in ein entferntes Loch bef├Ârdern: Baggergolf. Rainer hat Hotte in den Bagger eingewiesen aber wie zu erwarten konnte Hotte ihn bei weitem nicht so geschickt bedienen wie Rainer es konnte. Markus und ich hatten ├╝berraschenderweise fast die gleiche Spiel-Idee: Bei ihm mussten wir auf den Balken ├╝ber dem Graben aus dem Parcour-Spiel balancieren und gegenseitig versuchen, uns runter zu schubsen. Da hatten sie mich: Auf dem runden Balken konnte ich kaum stehen, irgendwie hatte ich Bammel, dass ich mir beim runterfallen irgendwas doofes weh tu und in den Gubbel unten im Graben wollte ich auch auf keinen Fall landen. Nix f├╝r mich, Markus hatte leichtes Spiel. In meiner Variante standen wir auf einem Brett, welches vielleicht 20cm ├╝ber der Grasnabe war, angenehmer f├╝r mich ­čśë Ausserdem hatte ich noch zwei St├Âcke mit dick gepolsterten Enden gebaut (American Gladiator), die wir verwendeten, um uns gegenseitig runter zu dr├╝cken. Das wiederum gelang mir besser und so konnte ich das Spiel f├╝r mich verbuchen. Noch mal Kisten stapeln. Dieses mal aber grosse Palettenboxen und ein Manitu, einen Teleskoplader. Carsten hat Stephan eingewiesen und das Spiel vorgemacht, aber gegen die sechs(?) gestapelten Boxen von Carsten kam Stephan nun nicht an. Gepokert haben wir auch noch: Holger und Stephan gegen Mike und Rainer. Mike war dann schnell raus, aber Rainer hatte zwei mal so unfassbares Pokergl├╝ck: Erst bekam er f├╝nf Pik-Karten (einen Flush) und Stephan war draussen und danach, als ich mit einem As All-in ging, da hatte er zwei K├Ânige drunter. Unglaublich, dagegen kann man nicht anpokern ­čśë Mike trieb uns an, das wir uns alle beeilten, denn er wollte unbedingt noch deren Team-Spiel machen: V├Âlkerball. Witzige Idee! Nach dem Regeln-erkl├Ąren und einem Probelauf ging es los. Wir St├Ądter haben das sogar gewonnen. Aber da das allen riesen Spass gemacht hat haben wir noch zwei Runden gespielt ;), einige haben wirklich vollen Einsatz und bemerkenswertes Talent gezeigt! Unser Teamspiel bestand dann daraus, Farbeimerdeckel als Frisbee zu verwenden und quer ├╝ber die Weide in einen Maurerk├╝bel zu bekommen. Die Land-Leute brauchten weniger W├╝rfe. Abschliessend verk├╝ndeten die Schiedsrichter einen Endstand von 9:5 f├╝r die Land-Eier. Gratulation! Aber die Stadt-Jogies werden besser, bald kann das was werden ­čśë

Beim anschliessenden geselligen Beisammensein mit Bratwurst und Bier wurde dann auch rege ├╝ber alles gesprochen und da V├Âlkerball allen so gut gefallen hat, kam die Idee auf, das n├Ąchste Jahr nur Team-Spiele zu machen… mal sehen.

Fotos wurden auch etliche gemacht, da kommt sicher noch was. Falls ich irgendwas vergessen habe werde ich das hemmungslos nachtragen, wenn mir noch was einf├Ąllt oder ich das auf den Bildern sehe…

Feuer machen wie fr├╝her...

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